Montag, 28. September 2015

Fotoshooting I



Im Gespräch zur Gestaltung unserer neuen Homepage, machte unsere Webdesignerin keinen Hehl daraus, dass wir Bilder bräuchten. Gute Bilder!  Kein außergewöhnlicher Wunsch an sich, aber sie ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es Bilder "mit Menschen" sein müssten. In Action. Beim Yoga natürlich. Und ich mittendrin. Na klar, wo sonst.

Wenn ich an meine ersten, noch selbst gestalteten Webseiten denke, war es primär wichtig, alle möglichen Informationen in Textform umzusetzen. Hier und da bildlich untermauert. Wer auf eine Internetseite ging, wollte LESEN. Heute werden wir mit Infos überschüttet und wünschen uns die wichtigsten Daten auf den Punkt und mit einem Blick erfassbar: Was? Wann? Wo? Und vielleicht noch: „Was ist der Preis?“   

Das Bild aber, entscheidet letztendlich, ob ich wirklich hinschaue. Bilder wecken unsere  Aufmerksamkeit,  das Interesse und  - wichtig: EMOTIONEN. Man sieht es an den neuen Medien, den Social Networks. Wir kommunizieren (was übersetzt nichts anderes bedeutet als: Gedanken, Gefühle, Informationen austauschen)  heute primär über Bilder. Mit dem Zauberwort „Schnell“, wird dann idealerweise ein solches „Eyecatcher“-Foto am besten auch gleich mit allen nötigen Informationen versehen, so dass Mann oder Frau nicht irgendwo noch „extra“ was lesen muss.

Mittlerweile habe nun auch schon ein wenig Zeit in diesem Metier verbracht und so sind mir all diese Dinge weder fremd noch neu. Wir haben uns also auf den Weg gemacht, Fotografen im Hinterkopf, Telefonate und Gespräche geführt und dann endlich auch eines  vor Ort. Lang, ausführlich und viel versprechend.  Wir waren hochmotiviert, galt es nur noch „Models“ zu finden. Drei  sind mir spontan eingefallen… Dann war Hochsaison. Viel zu tun, keine Zeit und volle Appartements –  die wollten wir ja auch gleich mit in Szene setzen.

All das liegt nun weit über ein Jahr zurück. In diesem wollte ich es besser machen: früher besprechen,  fester Termin und Sommer sollte es sein. Sonne, leichte Kleidung, gebräunte Haut – klingt gut! So wurde der 30. Juli 2015 als Datum fürs Shooting auserkoren und wir nun brauchten nur noch (Frei-) Willige mit Spaß am Yoga und auch daran, vor der Kamera zu agieren. Ach ja, und wenn die dann auch noch am Vormittag Zeit hätten, wäre das einfach nur toll!


Wir waren wirklich bass erstaunt, wie viele unserer Yogaschüler zugesagt haben. Mit Freude und Eifer sowie sichtbarer Hingabe ist ein großartiges Repertoire an authentische Kurs-Fotos für unsere Yogaschule entstanden. Man könnte sagen: von Yogaschülern für (zukünftige) Yogaschüler.

Wir möchten auf diesem Weg noch einmal DANKE! sagen für Euren Einsatz. Es war trotz der konzentrierten Arbeit eine wirklich gelungene Zeit mit Euch und wir sind uns einig, dass man das an den entstandenen Bildern auch sieht. Von Sommer und Sonne war an diesem Tag leider nichts zu sehen, es war eher ein kühler Herbsttag – was man Gott sein Dank auf den Fotos nicht sieht.

Großer Dank an unsere Fotografin Antje Boysen von fine line design. Liebe Antje, es ist mir immer eine große Freude mit Dir zu arbeiten. Großartig, dass Du meine Ideen so gut umzusetzen verstehst und mit den Augen eines Profis sichtbar machst.

Aber, da sieht man es wieder: "Gut Ding will Weile haben". Wenn es dann der richtige Zeitpunkt ist, läuft es auch. In dieser Form wäre es im letzten Jahr noch gar nicht möglich gewesen.
Vom eigentlichen Fotoshooting bis zum Aussuchen, Entscheiden und nun endlich auch im Besitz der Fotos zu sein , sind inzwischen fast 2 Monate vergangen. "Eile mit Weile" ist ein nicht zu verachtendes Credo.

In diesem Sinne, Dir einen ruhigen und sonnenverwöhnten Wochenstart.

Von Herzen,
C


Dienstag, 22. September 2015

MACHEN!


Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, einen leichteren Wochenstart zu haben, wenn ich das Wochenende gearbeitet habe. Es fließt dann so eben weg; mein Tun, die Aufgaben, die Termine. Eins geht in das Andere über, nahtlos. Im anderen Fall freu ich mich so sehr auf ein bis zwei Tage ohne Termine, und gerade habe ich mich ein wenig auf das „let it go“ eingestellt, ist Sonntagabend. Zugegeben, so ein richtiges WE wie früher irgendwann einmal, ist es nicht mehr. Aber allein dieses "mehr Zeit lassen" können, ist mit sehr viel Vorfreude verbunden.

Was ich lernen durfte, dank der begrenzten freien Zeit ist, das in der Stetigkeit der Arbeit eine Struktur in den Abläufen entsteht, eine gewisse Routiniertheit, welche ein Gefühl von Sicherheit, Stabilität und Ruhe mit sich bringt. Unnötige Gedanken an das Gestern und Morgen werden auslöscht, weil es nur den Moment und die Dinge gibt, die es zu erledigen gilt. Jede Aufgabe muss erledigt werden, ein Verschieben ist keine Option. Ausreden und Eventualitäten kann ich mir nicht erlauben, alles baut auf einander auf. Und so finde ich im einfach "MACHEN" eine stoische Gelassenheit und Befriedigung die mich erfüllt.

Leb Dein Leben und genieß Dein Dasein,
fröhliche Grüße aus meinem,
C


Mittwoch, 16. September 2015

Vom Propheten, dem Berg und Schokokuchen


Wie heißt es doch gleich: "Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg zum Propheten kommen." Sicherheitshalber habe ich das gleich noch mal bei Dr. Google nachgeschaut. Manchmal sagen wir die Worte einfach so oder sprechen es seit Kindertagen nach. Will man es dann aufschreiben, kommt man doch ins Grübeln. Na, und dabei habe ich dann entdeckt, das diese Redewendung eine Übersetzung eines englischen Sprichwortes: "If the mountain will not come to Mohammed, Mohammed will go to the mountain" ist und sich auf den Essay "Of Boldness" von Francis Bacon (1625) bezieht . Bacon zitiert eine arabische Überlieferung, nach der die Menschen von Mohammed verlangt hätten, ein Wunder zu vollbringen, um sein Prophetentum zu beweisen.(1)

Aber das nur am Rande. Mir kamen diese Worte jedenfalls in den Sinn, als ich am vergangenen Donnerstag in die Schule kam, um meine "YOGilates-Klasse" zu unterrichten. Ein kleines, liebevoll in Papier eingeschlagenes Päckchen erregte sofort meine Aufmerksamkeit. Für gewöhnlich liegen im kleinen Office keine "Geschenke"- es sei denn, ich habe sie dort bereitgelegt. Auf meine erstaunte Nachfrage,  erklärte mir René: "Das ist Schokoladenkuchen vom Gnitzer Seelchen, da Du es ja noch immer nicht geschafft hast." 

Richtig! Mein bestellter Kuchen würden schon leben. Weder der Mai, noch der Juni diesen Jahres ließen es zeitlich zu. Aber im Sommer, da wollte ich auf jeden Fall hin. Es gleich verbinden mit einem Treffen, was schon lange aussteht, mit einer Freundin... Vielleicht sogar mit dem Radel? Ja, eine Fahrradtour nach Lütow, das wäre schön...




Um zu wissen, wie es ausgegangen ist mit meinem Vorhaben, braucht man sicherlich keine 10 Finger.
Der Berg ist zu mir gekommen, in Form eines wirklich leckeren Schokoladenkuchens mit Käsekern. Ich habe es nicht geschafft, ihn im Café zu essen, aber mir am folgenden Tag die Zeit genommen, ihn zusammen mit einer Tasse heißem Kaffee zu genießen. Und? Wie er war? Ausgesprochen lecker! Man schmeckt die Liebe darin und die guten Zutaten natürlich. Danke, liebe Anja und auch Dir Karsten - Ihr macht das einfach wunderbar und wie ich weiß, damit so viele Menschen glücklich.

Nun bin ich guter Dinge. Wie ich aus sicherer Quelle weiß ich, ist das Café noch bis November auf. Da ist doch noch alles möglich in punkto Treffen und Gemütlichkeit. Es gibt übrigens auch vegane Cookies, wie mir Karsten am Montag verraten hat. Da steht dem "Schlemmen mit Genuss" doch nichts mehr im Wege!

Ich wünsche Dir einen WUNDERvollen Tag und  freue mich auf das nächstes Wunder bei mir.  Genieß das Leben und Dich - ganz aufmerksam!

Namasté von Herzen,
C




(1) Quelle

Hier gab`s schon mal was zum Thema Gnitzer Seelchen >>>